Williams Christ 

(Bei uns im Angebot, Alte Sorten)


Syn. Bartlett
Williams Bon Chrétien
Williamsbirne
Vor 1770 gefunden von Stair, England, und von Williams, Turnham-GreenNurseries, verbreitet, ab 1817 von E. Bartlett unter seinem Namen in den USA vertrieben
Eine der bekanntesten Sorten mit weltweiter Verbreitung, die im Intensivanbau ebenso wie im Hausgarten von grosser Bedeutung ist. Für die Verarbeitungsindustrie und für den Frischverzehr geeignet.
Wuchs: mittelstark, später schwächer, aufrecht bis breit wachsend mit hängendem Seitenholz und mittlerer bis starker Verzweigung, Überwachungsschnitt erforderlich
Blüte: mittelfrüh, mittel frostempfindlich
Pflückreife: Ende August bis Mitte September
Genussreife: September
Ertrag: hoch, regelmässig, früh einsetzend
Frucht: mittelgross, mittellang, mittel- bis kelchbauchig, mit Taille; Fruchtschale gelb, Deckfarbe nur gelegentlich auftretend, dann leicht rötlich überhaucht, mittelfest; Fruchtfleisch saftig, schmelzend, mit angenehmer Säure und hervorragendem Aroma
Lagereignung: im Kühllager bis Oktober
Krankheiten und Schädlinge: mittel anfällig für Feuerbrand und Schorf, Birnenverfall, Apfelwickler, Birnenblattsauger

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Kernobst". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.
Lagerbedingungen: Angaben von Dr. Höhn und Franz Gasser, Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil, ohne jede Gewähr für Richtigkeit und Haftung.
Anbauflächen Schweiz: Bundesamt für Landwirtschaft; Hauptabteilung Produktion und Internationales; Sektion Spezialkulturen und Weinwirtschaft.
Verfügbarkeit im Schweizermarkt: Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW

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